6.000 Prozessvarianten. Ein einziger Vorgang.
So viele kommunale Varianten der Unternehmensgründung zählt der Bund - und will sie zusammenführen. Vereinheitlichen kann man nur, was man kennt.
Prozesse aufnehmen statt aufschreiben. Eine Sachbearbeiterin macht ihre Arbeit einmal über eine Bildaufnahme. Mira macht daraus eine strukturierte Ist-Dokumentation - Schritte, Systeme, Stakeholder, Ausnahmen. Die Grundlage für jeden Soll-Prozess.
Modernisierung braucht ein Zielbild. Ein Zielbild braucht einen Ist-Zustand. Und den hat fast niemand - nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil Prozesserhebung teuer, langsam und personalintensiv ist.
So viele kommunale Varianten der Unternehmensgründung zählt der Bund - und will sie zusammenführen. Vereinheitlichen kann man nur, was man kennt.
Anträge werden online gestellt und intern weiter analog bearbeitet. Wer den Vorgang dahinter nicht verstanden hat, digitalisiert die Oberfläche und lässt das Problem stehen.
Fast die Hälfte der Beschäftigten von Bund, Ländern und Kommunen scheidet bis Mitte der 2040er aus. Mit ihnen geht, warum ein Vorgang so läuft, wie er läuft.
Prozesserhebung kostet heute Interviews, Workshops und Termine mit Leuten, die keine Zeit haben. Mira macht daraus eine Aufnahme.
Bildschirmaufnahme am Arbeitsplatz. Oder Handy am Schalter. Oder Diktat auf dem Weg zum Termin. Kein Skript, keine Vorbereitung, kein Kamerateam. Die Kollegin macht ihre Arbeit und erklärt dabei, was sie tut - so, wie sie es einer neuen Kollegin erklären würde.
Transkript, interaktives Video, einzelnen Arbeitsschritte, die beteiligten Systeme und Stellen, die Sonderfälle - dazu ein Wissensgraph, der Vorgänge, Fachverfahren und Beteiligte verknüpft. Ohne Nachbearbeitung. Was die Kollegin nebenbei sagt — „das machen wir hier anders, weil das Verfahren sonst abstürzt“ — steht jetzt drin. Genau das steht in keinem Handbuch.
Denselben Vorgang in drei Ämtern aufnehmen. Mira legt die Varianten nebeneinander: Wo ist der Ablauf identisch, wo läuft er auseinander, und an welcher Stelle genau. Aus dem Vergleich wird die Gap-Fit-Analyse - mit Belegen statt Vermutungen.
Aus jeder Aufnahme wird ein Dokument, auch mit passenden Bildern - PowerPoint, Word, PDF oder LLM-fähiges Markdown, mit Standbildern aus dem Video an den richtigen Stellen. Das ist die Vorlage, aus der dein Prozessteam den Soll-Prozess modelliert.
Die Ziele sind definiert, Meilensteine stehen fest: 25 Prozent weniger Bürokratiekosten, 223 Maßnahmen in der Föderalen Modernisierungsagenda, acht Prozent weniger Personal im Bund bis 2029. Ohne belastbaren Ist-Zustand ist jede Zielmarke eine Schätzung. Mira liefert die Grundlage, ohne dass du dafür Personal abstellst, das du nicht hast.
Deine Modellierungssoftware bleibt, wo sie ist. Deine Prozesse gehören in BPMN 2.0. Das Problem ist der Schritt davor: herausfinden, wie der Prozess tatsächlich läuft. Den macht Mira aus zehn Minuten Aufnahme - und liefert den Rohstoff für Modellierung, Prozess-Repository und Fachverfahren.
Hier wird niemand gefilmt. Hier zeigt jemand, was er oder sie kann. Die Sachbearbeiterin ist die Expertin. Und die neue Kollegin fragt danach den KI-Assistenten, statt zweimal am Tag rüberzugehen. Die Antwort kommt visuell , als Video-Szene, in der die Lösung erklärt wird.
Modernisierungsagenda, eGovernment MONITOR, dbb-Monitor.
Allein für die Unternehmensgründung zählt der Bund rund 6.000 kommunale Prozessvarianten. Vereinheitlichen kann man nur, was man kennt.
Modernisierungsagenda Bund (2025)60 % der 579 Verwaltungsleistungen sind irgendwo digital. Flächendeckend sind es 28,5 %. Der Abstand dazwischen ist Prozessvarianz.
Bitkom (2025)Digitale Anträge werden intern weiter analog bearbeitet. Eine digitale Fassade ändert nichts am Vorgang dahinter.
eGovernment MONITOR 2025Fast jede zweite Person, die heute weiß, wie ein Vorgang wirklich läuft, ist bis Mitte der 2040er im Ruhestand. Ein Viertel davon in zehn Jahren.
dbb Monitor öffentlicher Dienst 2026Abgrenzung
Prozesse gehören in BPMN 2.0. Daran ändert Mira nichts - und will es auch nicht. Modellierung ist die Darstellung eines Prozesses. Teuer ist der Schritt davor: herausfinden, wie er tatsächlich läuft. Wir liefern den Rohstoff. Modelliert wird, wo modelliert wird. Über API und MCP-Anbindung geht das Ergebnis dorthin, wo es gebraucht wird.
Für eine Ist-Aufnahme braucht niemand einen echten Fall. Ein Testfall im Schulungsmandanten zeigt dieselben Klicks, dieselben Systemwechsel, dieselben Sonderfälle.
Und falls doch etwas ins Bild rutscht: Die Aufnahme landet zuerst im privaten Bereich der aufnehmenden Person, für alle anderen unsichtbar. Im Editor wird die Stelle geschwärzt. Ein Freigabe-Check entscheidet, ob und wann das Asset für die Organisation sichtbar wird. Zugriffsrichtlinien regeln danach, wer es sehen darf.
Mira wird in Deutschland entwickelt und betrieben. Im EU-Datenresidenz-Modus bleiben alle Daten in der EU - auch die Inferenz der KI-Modelle. Deine Daten gehen nicht an Dritte und werden nicht zum Training von Modellen verwendet.
Export jederzeit, ohne Lock-in. Schnittstellen über API und MCP. Die Modellwahl wird pro Organisation konfiguriert, ohne Bindung an einen einzelnen Anbieter.
Ein konkreter Vorgang, bei dem du nicht weißt, wie oft er unterschiedlich läuft? Den nimmt dein Team einfach auf, und dann schaust du dir das Ergebnis an.
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